DAX (+23,01%), MDAX (+19,65%), SDAX (+25,26%) und TecDAX (+6,00%) hat der Fonds damit deutlich hinter sich lassen können.
Unter den Deutschland-Aktienfonds lief der Deutsche Aktien SYSTEM im letzten Jahr als Dritter über die Ziellinie – mit einem Rückstand von gerade einmal einem halben Prozent auf den Jahressieger.
Dafür haben wir – auch und insbesondere gegenüber den beiden im letzten Jahr vor uns platzierten Fonds – noch ein As im Ärmel: Mit einem Maximium Drawdown von weniger als 15% seit Umstellung der Strategie Anfang März 2022 und einer Risikoklassifizierung mit SRI 3 (von 7) liegt der Deutsche Aktien SYSTEM auch im Risikomanagement unter den Klassenbesten.
Torhungrigen Flügelflitzer und humorlosen Vorstopper alter Couleur findet man eher selten in Personalunion. Mit dem Deutsche Aktien SYSTEM ist genau das – im übertragenen Sinn – unser Ziel.
Auch wenn man Obiges zum Jahresanfang sicher einmal sagen darf, sollte man sich auf seinen Lorbeeren nie ausruhen, insofern…

Pünktlich zum Jahresauftakt schnuppert der DAX bereits wieder Höhenluft. Die wichtige Marke bei 24.475/90 Punkten wurde im ersten Anlauf getestet und zum Start in die neue Handelswoche erfolgreich überwunden.
Damit ist das Fundament für eine Fortsetzung der Rallye durchaus gelegt – auch wenn man nach zuletzt drei 20-Prozentern (2025 +23,0% | 2024 +18,9% | 2023 +20,3% ) durchaus dazu neigen sollte, etwas demütiger zu Werke zu gehen. Aktuell steht den DAX-Bullen technisch lediglich die Zone zwischen 24.650 und 24.775 Punkten im Weg. Gelingt hier der nachhaltige Ausbruch, wird die Tür in Richtung der 27.000er-Marke charttechnisch aufgestoßen.
Erste Bewährungsproben für die Bullen stünden bei einem Rücksetzer unter 23.850/23.400 Punkten ins Haus. Ein Schlusskurs unter 22.900 Punkten wäre mehr als negativ zu werten – danach sieht es momentan allerdings (vorerst) nicht aus.
D A X

Chart von stock3.com
Soweit in aller Kürze der kurzfristige technische Ausblick auf das neue Börsenjahr. Doch wieso stehen die Kurse überhaupt auf diesem hohen Niveau, während die deutsche Wirtschaft noch nicht einmal das Hoch aus 2019 überschritten hat? Die Stimmung hierzulande ist eher in Moll geprägt, ohne dass eine positive Wende erkennbar, erahnbar oder „sicher“ zu prognostizieren wäre. Auch die geopolitische Gemengelage ist von wohlwollendem Rückenwind weit entfernt. Gründe für weitere Stärke am deutschen Aktienmarkt lassen sich am ehesten in folgenden Aspekten finden:
Auslandsgeschäft:
Die großen DAX-Unternehmen erzielen ihre Gewinne maßgeblich im Ausland.
Investitionsimpulse:
Der Markt setzt auf die positiven Impulse durch das Infrastrukturpaket und die Modernisierung der Bundeswehr.
Sektor-Rotation / Sektor-Erholung:
Die Automobilbranche könnte die Talsohle durchschritten haben; erste Aufbruchstendenzen waren hier zuletzt erkennbar. Auch die Versorger glänzen momentan mit neuen Verlaufshochs.
Wo liegen derzeit die Schattenseiten am deutschen Aktienmarkt?
Die Immobilienwerte befinden sich bereits wieder auf dem Weg gen Süden. Hier gilt es, die Rendite für 10-jährige deutsche Bundesanleihen genau im Auge zu behalten. Ein Ausbruch über die 3%-Marke könnte den Weg charttechnisch in Richtung der 5%-Marke (!!!) ebnen und dürfte den Markt durchaus belasten.
Zudem gefällt SAP als DAX-Schwergewicht mit einem Indexgewicht von 13,6% in den letzten Monaten nicht und nimmt an der Party aktuell nicht teil. Die Aktie markierte am ersten Handelstag des neuen Jahres sogar ein neues 52-Wochentief.
Für den Deutsche Aktien SYSTEM verlief der Jahresauftakt hingegen sehr erfreulich. Inklusive des heutigen, zweiten Handelstages des Börsenjahrgangs 2026 liegt der Fonds bereits mit gut 3% im Plus. Darauf lässt sich aufbauen..
Mit 20 Titeln ist der Fonds aktuell voll investiert. Das vollständige Portfolio finden Sie auf der Fondswebsite unter
www.torendo-capital.de/der-fonds/portfolio/
Das Anlageuniversum des Deutsche Aktien SYSTEM – die 160 Titel aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX – zeigte sich in der letzten Woche in technisch besserer Verfassung als noch in der
Weihnachtswoche. So gab es immerhin 21 neue 52-Wochenhochs zu verzeichnen. In der Weihnachtswoche gab es derer lediglich 6.
Die Stabilisierung der Marktbreite schreitet somit positiv voran – ein wichtiges Signal dafür, dass die aktuelle Aufwärtsbewegung nicht nur von wenigen Schwergewichten getragen wird, sondern auf einem immer solideren Fundament steht. Das lässt hoffen.
