Die Marke von 25.200 Punkten konnten die Bullen dabei zwischenzeitlich überwinden – heute liegen wir allerdings wieder darunter. Zwar verlor US-Präsident Trump vor dem höchsten US-Gericht den rechtlichen Rückhalt für seine bisherigen Zölle, doch das hinderte ihn am Freitag nicht daran, eine neue „Zoll-Karte“ ins Spiel zu bringen.
Diese neue Ungewissheit sollte der Grund dafür sein, dass den DAX heute etwas der Mut verlassen hat.
Kritischer würde die Lage aber erst bei einem DAX-Schlusskurs unter 24.800 Punkten werden. Solange wir dieses Niveau jedoch halten, ist ein Gipfelsturm Richtung Allzeit-Hoch weiterhin greifbar. Saisonal betrachtet, wäre es ein starkes Signal, wenn der Markt das aktuelle Niveau bis zum Wochenschluss und damit bis zum Monatsschluss mindestens halten würde. Damit hätten die Bullen den historisch eher brotlosen Februar (+0,16% im langfristigen Durchschnitt) erfolgreich gemeistert und den Grundstein für die tendenziell dankbaren Monate März und April gelegt.
D A X

Chart von stock3.com
In der vergangenen Woche erreichten von den 160 Aktien aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX 19 Aktien ein neues 52-Wochen-Hoch (Vorwoche: 29), während 10 Titel auf ein neues 52-Wochen-Tief fielen.
Ein altes Börsensprichwort besagt: „Läuft Käse, läuft Butter. “ Doch diese Zeiten sind – wie auch obige Zahlen Zeigen – vorbei. Der Markt ist heute wählerischer.
Solange die großen Schwergewichte die Indizes noch nach oben ziehen, bleibt die interne Diskrepanz des Marktes verborgen. Das spielt ETF-Investoren, für die die Quelle der eigenen Rendite zweitrangig ist, durchaus in die Karten. Kritisch wird es hier erst, wenn die Zugpferde aus dem Tritt geraten – wie zuletzt etwa die Softwarebranche rund um SAP, auf deren Schwäche wir an dieser Stelle bereits hingewiesen hatten.
Aktives Management erlebt spätestens seit letztem Jahr wieder eine Renaissance. Markteilnehmer, die nicht dem Schubladenfetischismus frönen, wird dies nicht verwundern. Auf die Frage, ob AKTIV oder PASSIV besser ist, gibt es letztlich keine Antwort. Beide Ansätze werden – ja nach individuellem Bedürfnis – stets ihre Berechtigung haben.
Die Begründung der ETF-Schubladenfetischisten, dass aktive Fonds ihr Geld grundsätzlich nicht wert sind, da nur wenige aktive Manager ihren Index schlagen, ist schlicht lebensfremd. Zum einen kann es allein aus mathematischen Gründen stets nur weniger Gute als Durchschnitt und Schlechte geben. Soll ich aus mathematischen Gründen die Guten also grundsätzlich außen vor lassen?
Zum anderen werde ich persönlich einen Teufel tun und mich beispielsweise nur mit durchschnittlichen Freunden abgeben. Dann hieße es zukünftig nicht mehr: „Mein bester Freund ist Peter“, sondern „Mein durchschnittlicher Freund ist Bernd.“ Mich überzeugt das nicht. Außerdem bin ich glücklicherweise und aus gutem Grund seit 29 Jahren nicht mit einer Durchschnittsfrau, sondern mit der Allerbesten ein Team.
Wo waren wir stehengeblieben? Ach ja…SAP. Derzeit eher eine schlechte Aktie – zumindest, wenn man sich die Kursentwicklung anschaut.
Aber auch wer aus diesem Segment nicht so im Mittelpunkt steht wie SAP, kommt im Zweifel nicht ungeschoren davon. Auch kleinere Werte, wie z.B. der SDAX-Titel GFT Technologies, wissen davon ein Lied zu singen. GFT kennt seit 2 Jahren nur eine Richtung – die falsche.
G F T Technologies

Chart von stock3.com
Im eigenen Portfolio gilt es, derartige Aktien zu vermeiden. Mit unserem systematischen Ansatz im Deutsche Aktien System gelingt uns das bis dato sehr gut. Im Februar tut sich der Fonds allerdings bisher etwas schwer. Nach zuvor extrem erfolgreichen Monaten für unseren Momentum-Aktienfonds scheint aktuell Durchatmen und ein Frühjahrsputz im Portfolio angesagt. Jüngst kam es zu einigen Wechseln im Portfolio.
Eine grundsätzliche Schwäche zeigt Momentum derzeit allerdings nicht, denn unser internationaler Momentum-Aktienfonds, der QUANTION X3, erklimmt zurzeit ein Alltime-High nach dem nächsten und liegt seit Jahresanfang mit 17,98% im Plus.
Am deutschen Aktienmarkt scheinen sich aktuell einige neue Favoriten in den Vordergrund spielen zu wollen, um sich im Deutsche Aktien System einen Platz in der Startelf zu sichern. Die jüngst schwächelnden Kandidaten im Fonds genießen bei uns allenfalls eine kurze Schonfrist. Auf alten Lorbeeren darf sich bei uns niemand ausruhen.
Mit 20 Titeln ist der Deutsche Aktien System aktuell weiterhin voll investiert. Zum aktuellen Portfolio des Fonds gelangen Sie über folgenden Link: Fondsportfolio DEUTSCHE AKTIEN SYSTEM
Die aktuelle Präsentation des Fonds finden Sie unter folgendem Link:
Präsentation – DEUTSCHE AKTIEN SYSTEM
Die jüngsten Monatsberichte können Sie über folgende Links aufrufen:
Monatsbericht Januar – DEUTSCHE AKTIEN SYSTEM (Anteilsklasse A)
Monatsbericht Januar – DEUTSCHE AKTIEN SYSTEM (Anteilsklasse I)
