Nach dem Verfall wurde er dann allerdings wieder zurückgedrängt und fiel in Richtung 14.600 Punkte.
Insgesamt verbleiben Wochenkerzen zu vermelden, welche tendenziell eher Unsicherheit und Bereitschaft zu Gewinnmitnahmen andeuten. Auch die 22 neuen 52-Wochenhochs lagen etwas unter den 26 der Vorwoche.
Die großen Ausbruchsmarken wurden zuletzt angelaufen, aber noch nicht überschritten. Während die neuen Favoriten (z.B. Automobile und Versicherungen) sehr positive Akzente setzen, scheinen die bisherigen Favoriten (Pandemie-Gewinner) immer mehr zu ermüden. Der erhoffte große Ausbruch der Indizes sollte leichter fallen, wenn sich die Rentenmärkte stabilisieren und die Zinsen nicht weiter im Schweinsgalopp anziehen.
Die neuen Gladiatoren im Portfolio des Deutsche Aktien SYSTEM heißen Deutsche Euroshop und Deutsche Pfandbriefbank. Beide Titel haben sehr schwierige Zeiten hinter sich. Erstere erreichte ihr letztes Hoch in 2015; danach ging es lediglich in eine Richtung - gen Süden. Diese Tendenz wurde zuletzt erfolgreich durchbrochen. Würde der Aktienkurs nun genauso konstant bis 2027 ansteigen, wie er zuvor über 6 Jahre gefallen ist, hätten wir nichts dagegen.
D e u t s c h e E u r o s h o p
Getrennt haben wir uns hingegen von Rational, Hensoldt und Knorr-Bremse. Keiner dieser Werte konnte wirklich überzeugen. Am Ende verbuchte Knorr einen kleinen Gewinn - Rational und Hensoldt kleine Verluste. In Anbetracht der lethargischen Performance werden wir alle drei nicht vermissen.
In der letzten Woche gelangen uns bei Volkswagen, BMW, Global Fashion Group, Deutz, Klöckner und BayWa Teil-Gewinnmitnahmen bzw. antizyklische Risikoanpassungen. Alle sechs Titel wurden auf die Standardgewichtung von 1% zurückgestutzt.
B M W
Die Aktienquote im Deutsche Aktien SYSTEM reduzierte sich geringfügig auf rund 87,2%.
Unser ergänzendes Handelssystem Confirmed HiLo scheint sich derzeit in der Deckung wohl zu fühlen und hält aktuell keine Positionen.